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Herzogsägmühle
Von-Kahl-Straße 4
86971 Peiting
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Im Jahr 2010 betrug das Wirtschaftsvolumen von Herzogsägmühle 75 Millionen Euro.
Davon entfielen auf den
Die Einnahmen des Wirtschaftshaushaltes sind mit 85 % überwiegend Leistungsentgelte oder direkte Personal- und Sachkostenzuschüsse der öffentlichen Hand (Sozialhilfe, Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitsverwaltung) und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche (0,2 %, Vorjahr 0,2 %).
Im Berichtsjahr wurden 26 Vergütungsvereinbarungen neu verhandelt. Bei bestehenden Angeboten lag die jeweilige Erhöhung im Bereich zwischen 0,8 und 3,4 %. Durch die Ausweitung einzelner Leistungsangebote steigerten sich die Einnahmen im Entgeltbereich von 49,7 Millionen Euro um rund 1,9 Millionen Euro auf 51,7 Millionen Euro. Insbesondere durch stärker steigende Ausgaben im Personalbereich müssen im Folgejahr tarifliche Kostensteigerungen in den Vergütungsverhandlungen vereinbart werden.
Die Einnahmen aus den Herzogsägmühler Betrieben entsprachen dem Niveau des Vorjahres. Die Einnahmen des Investitionshaushaltes bestehen zu 54 % aus in den Leistungsentgelten enthaltenen Abschreibungen, 46 % sind Zuschüsse der öffentlichen Hand, Aufnahme von Kapitalmarktdarlehen, Zuwendungen von Stiftungen und Spenden.
Herzogsägmühle verwendet Spenden (inklusive Vermächtnisse, Zuwendungen gemeinnütziger Stiftungen und Bußgelder) ausschließlich gemäß dem Spenderwillen oder entsprechendem Antragsziel für Vorhaben, die von der öffentlichen Hand nicht oder nicht ausreichend finanziert werden. Bezogen auf das gesamte Wirtschaftsvolumen lag dieser Anteil bei 1,4 %.
Die Personalkosten sind mit 67 % (2009: 66 %) der größte Ausgabenposten des Wirtschaftshaushaltes. Dazu kommen unter anderem: 3,1% für Lebensmittel, 7,5 % für Fertigungsmaterial, 3,0 % für Energie, 5,3 % für Abschreibungen, 2,4 % für Instandhaltungen, 3,9 % für Mieten, 1,0 % für Steuern und Abgaben sowie 1,6 % für Sachkosten der Verwaltung inklusive EDV.
Für Herzogsägmühle tragen sieben Fachbereichsleitende und der Direktor die Gesamtverantwortung, unterstützt von sieben übergreifenden Fachreferaten (Entgelt und Unternehmensentwicklung, Personal, Öffentlichkeitsarbeit, Spendenwerbung, Fortbildung mit Qualitätsmanagement, Informationsmanagement und Rechtswesen). Darüber hinaus tragen 87 Kostenstellenleitende weitgehende Mitverantwortung für Hilfeberechtigte, Personal und finanzielle Situation. Zur Klärung von allen das Gemeinschaftsleben betreffende Fragen ist über den Großen Rat die Beteiligung von Hilfeberechtigten, einschließlich Angehörige, und die Mitsprache der Kirchengemeinde möglich.
Im Berichtsjahr standen im Gesamtbereich der Gemeinschaftsdienste und -einrichtungen 87,1 Vollzeitstellen zur Verfügung. Alle Stellen sind mit qualifizierten Fachkräften besetzt. Mehraufwendungen von Personal wurden nur im Rahmen von Leistungsausweitungen umgesetzt. Damit ist es gelungen, nur mit sehr geringen Stellenmehrungen auszukommen. Für 2011 sind im Bereich Personalwesen und Finanzbuchhaltung geringfügige Stellenmehrungen geplant. Damit wird den gestiegenen Anforderungen und Ausweitungen Rechnung getragen.
Die Aufwendungen für die Gemeinschaftsdienste und -einrichtungen betrugen in diesem Jahr 8,9 Millionen Euro. Die Einnahmen aus den dafür bestimmten Entgeltanteilen reichten zur Finanzierung nicht ganz aus.