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Ort zum Leben


Kinder, Jugendliche und Familien


Weitere Informationen im Detail finden Sie auf der neuen Homepage unseres Fachbereiches

 

Im Fachbereich Kinder, Jugendliche und Familien werden Mädchen und Buben im Alter zwischen drei und 21 Jahren heilpädagogisch und therapeutisch gefördert, die kein geeignetes Zuhause oder Schwierigkeiten in der Schul- und Berufsausbildung haben, deren Entwicklung durch Lernbehinderung, Delinquenz oder seelische Beeinträchtigung gefährdet ist und denen eine ungünstige Entwicklungsprognose zugeschrieben wird.

Das erzieherische Konzept zielt auf die Stärkung der Beziehung zu sich, zu anderen Menschen und zu Gott sowie auf die Vermittlung einer realistischen Zukunftsperspektive, auch durch schulische und berufliche Förderung und Ausbildung (in derzeit 41 verschiedenen Berufen, unterstützt durch eine Sonderberufsschule zur individuellen Lernförderung und eine Hauptschule zur Erziehungshilfe).

Zur Verfügung stehen sieben heilpädagogische Wohngruppen in Peiting, Schongau und Herzogsägmühle (davon eine Mädchen- und zwei koedukativ geführte Gruppen), zwei therapeutische, koedukative Wohngruppen in Peiting und Herzogsägmühle, drei Verselbständigungsgruppen in Peiting, Schongau und Herzogsägmühle, sowie 10 Appartements für das Betreute Wohnen, außerdem die Aufnahme-Klärungsstellen für Jungen "NUSSSCHALE" im Allgäu und "GRUNDSTEIN" für Mädchen (inklusive Inobhutnahmestelle und Plätzen für Krisenintervention), intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung vor Ort und im In- und Ausland sowie heilpädagogische Erziehungsstellen in der Umgebung.

Seit August 2006 haben wir ein neues pädagogisches Angebot: die familienanaloge Gruppe. Hier können bis zu vier junge Menschen, im Alter ab von 10 bis 18 Jahren, auch Geschwisterkinder, aufgenommen werden.

Die heilpädagogischen Hilfen in diesen Wohnformen werden durch Seelsorge, ergänzende psychologisch-therapeutische Fachdienste, durch intensive Angehörigenarbeit, Jugendgerichtshilfe, vielfältige Sport- und Freizeitangebote und erlebnispädagogische Aktionen unterstützt.

Ziele der heilpädagogischen Arbeit

  • Tragfähige Beziehungen zwischen Betreuern und jungen Menschen sollen entstehen und wachsen.
  • Die individuellen Ressourcen und Stärken des jungen Menschen sollen aufgefunden und zur Entfaltung gebracht werden.
  • Die individuelle Biographie soll aufgearbeitet werden.
  • Ein angemessenes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein sollen aufgebaut werden, die Fähigkeit zur Selbstannahme soll entwickelt werden.
  • Die Fähigkeit zu eigenverantwortlichem und selbständigen Leben sowie die Fähigkeit zur Übernahme von Verantwortung für sich und andere soll entwickelt und gefördert werden.
  • Gemeinschaftsfähigkeit soll entwickelt und weitergebildet werden.
  • Ein angemessener Umgang mit gesellschaftlichen Normen soll erlernt werden.
  • Die schulischen und beruflichen Ausbildungen sollen begleitet und möglichst bis zum Abschluss unterstützt werden, berufliche Orientierung soll vermittelt werden.
  • Die Fähigkeit zu eigenständig und sinnvoll gestalteter Freizeit soll entwickelt werden.
  • Ein angemessenes Konsumverhalten, auch gegenüber dem Angebot der Medien soll erlernt werden.
  • Eine positive Einstellung zum eigenen Körper soll wachsen und der verantwortungsvolle Umgang mit und Freude an der Sexualität sollen im Gleichgewicht bleiben.
 

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Flyer zum Download (pdf 234 KB)