TINA - Trägergestützte Inklusive Ausbildung

Maßgeschneiderte, begleitete Berufsausbildung in Herzogsägmühle und in engagierten Betrieben in unserer Region

Bedarfsgerechte Ausbildungsgestaltung

Im Rahmen einer begleiteten Reha-Ausbildung ermöglicht TINA (Trägergestütze INklusive Ausbildung) bei entsprechender Eignung auch wiederholte, längere oder gar dauerhafte Praxisphasen in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes. Hierdurch erhöhen sich die personalen Kompetenzen unserer Auszubildenden sowie die Chancen auf Anstellung in einem der Praxisbetriebe.

Der Ausbildungsbeginn ist im September, ein späterer Eintritt ist nach Absprache möglich. Die Ausbildung wird in der Regel mit 38,5 Stunden pro Woche angeboten. Alle Ausbildungen beginnen mit der integrativen Phase.

Ein erster Wechsel in eine andere Phase ist frühestens 9 Monate nach Ausbildungsbeginn möglich. Es kann auch ein Übergang von einer weniger betreuten zu einer stärker betreuten Phase vorgenommen werden. Der Wechsel in eine andere Phase wird durch erfahrene Herzogsägmühler Fachkräfte vorbereitet und begleitet.

Zur Info: mit dem TINA-Konzept wird auch dem Gedanken der Inklusion im Sinne der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung wirkungsvoll Rechnung getragen.

Integrative Phase

Die Ausbildung wird im Herzogsägmühler Ausbildungsbetrieb mit der entsprechenden Begleitung absolviert. Praktika in externen Betrieben finden circa ab dem zweiten Ausbildungsjahr statt. Ein erfolgreiches Praktikum ist immer eine der Grundvoraussetzungen für die Planung eines Phasenwechsels.

Die Ausbildungsverantwortung liegt in der integrativen Phase bei Herzogsägmühle – zwischen Auszubildenden und Herzogsägmühle besteht ein Ausbildungsvertrag. Es entstehen also keine Personalkosten für Praktikumsbetriebe.

Betriebsnahe Phase

Die begleitete Ausbildung wird durch betriebliche Ausbildungsphasen in externen Betrieben ergänzt, wobei der Azubi mindestens 50 % seiner Ausbildungszeit in einem geeigneten Praktikumsbetrieb ist. Herzogsägmühle ergänzt durch Fachpraxis, Fachtheorie und sozialpädagogische Begleitung. Die Ausbildungsverantwortung verbleibt, wie in der integrativen Phase, bei Herzogsägmühle. Auch hier entstehen dem Praxisbetrieb keine Personalkosten.

Kooperative Phase

Die fachpraktischen Ausbildungsinhalte werden hauptsächlich in externen Betrieben (=Kooperationsbetrieb) vermittelt. Herzogsägmühle ergänzt ggf. durch Fachtheorie und sozialpädagogische Begleitung. Die Ausbildungsverantwortung verbleibt, wie in der betriebsnahen Phase, bei Herzogsägmühle. Der Azubi ist 90 bis 100 % seiner Ausbildungszeit im Kooperationsbetrieb. Auch hier entstehen dem Kooperationsbetrieb keine Personalkosten.

Betriebliche Phase

Der Azubi und Herzogsägmühle lösen ihren Ausbildungsvertrag auf und der Azubi schließt nun mit einem geeigneten externen Ausbildungsbetrieb einen Ausbildungsvertrag ab. Nunmehr ist er in einem klassischen Ausbildungsverhältnis mit diesem Betrieb. Auch in dieser Phase begleitet Herzogsägmühle bedarfsweise – beispielsweise zur Krisenintervention.

Voraussetzung für einen Phasenwechsel

Es müssen folgende Voraussetzungen beim Azubi vorliegen: Gute psychische und gesundheitliche Belastbarkeit, gute fachliche Kompetenz und ein hohes Maß an Zuverlässigkeit.

Und was haben die Betriebe davon?

  • Praktika sind für den Praktikumsbetrieb unverbindlich und quasi kostenfrei.
  • Sie als Praktikumsgeber haben exklusiv die Möglichkeit, auch Ihre Azubi/Angestellten bei uns ein Praktikum absolvieren zu lassen.
  • Sie lernen vielleicht einen Ihrer zukünftigen Angestellten kennen – und das über einen aussagekräftigen Zeitraum.
  • Sie werden im Zusammenhang mit einer möglichen Beschäftigung nach dem TINA Phasenmodell oder einer geplanten Anstellung des Auszubildenden von uns kostenfrei beraten.
  • Sie können auf Wunsch über unser Netzwerk Kontakte zu anderen Betrieben herstellen, um Erfahrungen auszutauschen.
  • Sie bieten, auch im Sinne der Gemeinwohlökonomie, Menschen die Chance, sich beruflich zu qualifizieren. Das ist immer ein Gewinn für unsere Region.

Kontakt und Informationen

Arbeits- und Berufsberatung
Ringstraße 4
86971 Peiting-Herzogsägmühle

Telefon: 0 88 61 219-230
Mobil: 0151 46 17 72 76
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailarbeit.zentral@herzogsaegmuehle.de

So finden Sie uns

Nach Oben

 

Herzogsägmühle
Von-Kahl-Straße 4
86971 Peiting
Telefon 08861 219-0
Fax 08861 219-201
info@herzogsaegmuehle.de
www.herzogsaegmuehle.de

Herzogsägmühle ist Mehrheitsgesellschafter der Kinderhilfe Oberland

Herzogsägmühle ist
Mehrheitsgesellschafter
der Kinderhilfe Oberland

i+s Pfaffenwinkel GmbH

i+s Pfaffenwinkel GmbH

Beschäftigungsinitiative Landsberg am Lech gGmbH

Beschäftigungsinitiative
Landsberg am Lech gGmbH

communicatio - Kontaktstelle für Schule, Hochschule und Wissenschaft

communicatio -
Kontaktstelle für
Schule, Hochschule
und Wissenschaft

Stiftung ganzheitliche Kinder- und Jugendhilfe

Stiftung ganzheitliche
Kinder- und Jugendhilfe

Förderstiftung Herzogsägmühle

Förderstiftung
Herzogsägmühle

EU-Projekte in Herzogsägmühle

EU-Projekte in
Herzogsägmühle

Produkte aus Herzogsägmühler Werkstätten

Produkte aus Herzogsäg-
mühler Werkstätten

Top Arbeitgeber

Herzogsägmühle ist
zertifiziert für...