20. April 2018

in Herzogsägmühle

Beginn: 9 Uhr

Frühjahrstagung
der Fachgesellschaft Psychose und Sucht e.V.:

 

Soziale Arbeit und Medizin: Ausschlussdiagnose?

Was wirkt bei Menschen mit Doppeldiagnose nach der Klinik?

 

Die Anerkennung der Fachtagung bei der Landesärztekammer ist beantragt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ganz herzlich dürfen wir Sie zur diesjährigen Frühjahrstagung der Fachgesellschaft Psychose und Sucht e.V. (DFPS) nach Herzogsägmühle einladen.

Soziale Arbeit und Medizin: Ausschlussdiagnose? 
Was wirkt bei Menschen mit Doppeldiagnose nach der Klinik?

Menschen mit psychischer Erkrankung und Sucht (Doppeldiagnose) sind gerade bei schwererem Krankheitsverlauf über einen sehr langen Zeitraum neben der akutklinischen Behandlung auf Unterstützung angewiesen. In dem Bereich der sogenannten komplementären Hilfen treffen unterschiedliche Vorstellungen von Betreuung und Behandlung, Traditionen von Hilfesystemen und Berufsgruppen aufeinander. Diese Spannungsfelder werden aufgegriffen und aus mehreren Blickwinkeln und von unterschiedlichen Professionen in einer fachlichen Auseinandersetzung beleuchtet. Ist Evidenzbasierung bei psychosozialen Hilfen erforderlich? Ist Abstinenz zieloffen zu verhandeln? Wie gelingt echte Multiprofessionalität im Hilfesystem?

Wir freuen uns auf spannende und anregende Diskussionen!

Dr. Sibylle Hornung-Knobel
Erste Vorsitzende der Dt. Fachgesellschaft für Psychose und Sucht e.V.
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
Ärztin im RPK München

Peter Walter
Fachbereichsleitung Menschen mit seelischer Erkrankung, Menschen mit Suchterkrankung, Gerontopsychiatrie und Pflege
Vorsitzender des SPG Weilheim Schongau

Informationen

Veranstalter:
Deutsche Fachgesellschaft Psychose und Sucht e.V. (DFPS e.V.) www.dfps.de

Ausrichter:
Fachbereich Menschen mit seelischer Erkrankung und Suchterkrankung, Gerontopsychiatrie und Pflege; Herzogsägmühle – Innere Mission München – Diakonie in München und Oberbayern e.V.

Tagungsort:
Deckerhalle, Dorfplatz 6, 86971 Peiting-Herzogsägmühle

Anmeldung und Tagungsbüro:
Die Anmeldung erfolgt bis spätestens 23.03.2018 durch Rücksendung des Anmeldeformulars per Post, Fax oder E-Mail:

Herzogsägmühle
Sekretariat
Am Latterbach 13
86971 Herzogsägmühle
Fax: 0 88 61  219-4325
E-Mail: mse.sekretariat@herzogsaegmuehle.de

Für telefonische Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat unter der Telefonnummer 0 88 61  219-301

Gebühren:
Tagungsgebühr: 70,00 € (für Mitglieder der DFPS 60,00 €)

Zahlungsmodus:
Überweisung der Tagungsgebühr bitte bis zum 23.03.2018 (mit allen Namen der Teilnehmer) an folgende Bankverbindung:

Sparkasse Oberland
IBAN: DE72 7035 1030 0000 0098 11
Betreff Fachtag DD 20.04.2018

Programm

09:00 - 10:00

Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00 - 10:30

Einführung und Grußworte

Dr. med. Sibylle Hornung-Knobel
1. Vorsitzende der Dt. Fachgesellschaft für Psychose
und Sucht e.V.
Michael Asam
Erster Bürgermeister Gemeinde Peiting;
Bezirkstagsvizepräsident von Oberbayern
Wilfried Knorr
Direktor Herzogsägmühle
(Innere Mission München –
Diakonie in München und Oberbayern e.V.)
Tagungsmoderation: Dr. med. Klaus Keller
Abteilungsleiter Rehabilitation in Herzogsägmühle

ab 10:30

Vorträge

10:30 Wirksamkeit psychosozialer Hilfen:
Wie steht es mit den Belegen?
Prof. Dr. med. Thomas Becker

Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie;
Ärztlicher Direktor, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II
der Universität Ulm; Bezirkskrankenhaus Günzburg 
11:00 "Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden …" –
Zieloffenheit als leitendes Prinzip der Suchthilfe
Prof. Dr. phil. Arno Drinkmann

Dipl. Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut (VT).
Professur für Psychologie,
Fakultät für Soziale Arbeit der Katholischen Universität
Eichstätt-Ingolstadt. 
11:30 "Es braucht ein ganzes Dorf,
um Menschen ins Leben zurückzubringen" 

(Abwandlung eines Sprichwortes aus Nigeria).
Von der Notwendigkeit des Zusammenhalts von Menschen
und Institutionen bei der Sorge um Menschen
mit Doppeldiagnosen
Wolfgang Scheiblich
Dipl.-Theologe, Dipl.-Sozialarbeiter, bis 2015 Geschäftsführer des SKM Köln und langjähriger Bundesvorsitzender der Caritas Suchthilfe (CASU)

12:15 - 13:15

Pause und Mittagessen

13:15

Podiumsdiskussion

 

50 Jahre anerkannte Krankheit Sucht –
Wo stehen wir in Bezug auf Stigmatisierung/Inklusion?

Moderation: Dr. hum. biol. Tim Pfeiffer-Gerschel
Dipl. Psychologe, Geschäftsführer IFT München, 
Leiter der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) 

Prof. Dr. med. J. Becker (BKH Günzburg),
Dr. med S. Hornung-Knobel (DFPS),
E. Metzner (Stadtmission Nürnberg),
W. Scheiblich (SKM Köln),
Vertreterin Angehörigenverband n. n.

14:15

Workshops (90 min.)

Workshop 1 
Mein Leben meine Krankheit, meine Genesung – eine Betroffene erzählt. 
Kirsten Brucker und Harald Sadowski 
Dipl. Sozialpädagoge, Geschäftsführer Wohn- und Betreuungsverbund Markus-Haus Essen

Workshop 2:
Von der Diagnose zum Mitbürger –
ganzheitliche Sicht und Behandlung
im ambulanten Setting
Antje Peitzsch

Dipl. Psychologin, Bereichsleitung der TWGs für Sucht,
Psychisch Kranke und DD,
Integra Soziale Dienste gGmbh

Workshop 3:

Qualifizierung im Bereich Suchttherapie – Neue Entwicklungen in der berufsbegleitenden Weiterbildung
Dr. phil. Theo Wessel,
Dipl.-Psych., Geschäftsführer des Gesamtverband für Suchthilfe e.V., Fachverband der Diakonie Dt.

Workshop 4:
Internetsucht und psychische Erkrankung:
Spezifische Aspekte der ambulanten Beratung
und Behandlung
PD Dr. med. Bert te Wildt

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
Chefarzt der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen

Workshop 5:
Sucht und psychische Erkrankung im Jugendalter: Komorbiditäten und entwicklungsdynamische
Aspekte in der klinischen Praxis
Dr. med. Frank Beer

Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
und -psychotherapie,
Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Klinik Hochried, KJF

Workshop 6:
Der Startprozess in der Soziotherapie –
Ergotherapie als elementarer Baustein
Kerstin Enright / Elisabeth Mader

Dipl. Ergotherapeutin/Altenbetreuerin, 
Soziotherapeutische Facheinrichtung "Haus Sebastian",
Diakonie Rosenheim

Workshop 7:
Bausteine einer zieloffenen Suchtarbeit
Prof. Dr. phil. Arno Drinkmann

Diplom-Psychologe,
Psychologischer Psychotherapeut (VT).
Professur für Psychologie an der Fakultät für Soziale Arbeit
der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

16:00

Tagungsende

 

 

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Leitet Herunterladen der Datei einEinladung und Programm

zum Herunterladen (pdf 549 KB)

Leitet Herunterladen der Datei einOnline-Anmeldeformular

(pdf 1,4 MB)

Anmeldeschluss: 23.03.2018
 

 

Herzogsägmühle
Von-Kahl-Straße 4
86971 Peiting
Telefon 08861 219-0
Fax 08861 219-201
info@herzogsaegmuehle.de
www.herzogsaegmuehle.de

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