Aus dem Aufsichtsrat

Peter Gleue

Ich bin beruflich, seit Ende meines Studiums der Betriebswirtschaftslehre, im Bankgeschäft tätig. Mit meiner Frau zog ich vor gut 20 Jahren von Hamburg nach München. Wir leben nun mit unseren beiden Töchtern nach einer beruflichen Station in Asien im Süden Münchens im Isartal.  In unserer Gemeinde bin ich im Kirchenvorstand tätig. Meine Interessen sind Philosophie, Sport und Jazz.

Wie kam Ihr Kontakt mit der IMM und damit mit Herzogsägmühle zustande?

Peter Gleue: Es ist das Verdienst von Herrn Dr. Waubke, der mich vor vier Jahren angesprochen hat, ob ich mir eine Mitgliedschaft, aber auch ein ehrenamtliches Engagement in der IMM vorstellen könne.

Warum engagieren Sie sich ehrenamtlich in der Diakonie?

Peter Gleue: Die weitere Beschäftigung mit den Aufgaben und Tätigkeiten der IMM hat mich dazu gebracht, mich weitergehend zu engagieren, da ich den Wert und die Notwendigkeit, der von den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern dort geleisteten Arbeit sehe und schätze. Ich sehe meinen Einsatz bei der IMM als Fortsetzung und Erweiterung meines sozialen und christlichen Engagements, meiner Tätigkeit als Kirchenvorstand an.
Zusätzlich freue ich mich natürlich auch, dass ich interessante und engagierte Menschen kennengelernt habe und durch diese Tätigkeit angeregt werde, viele neue Dinge zu erfahren und zu lernen.

Was ist Ihnen im Aufsichtsrat besonders wichtig?

Peter Gleue: Die Aufgaben des Aufsichtsrates sind in der Satzung aber auch im Corporate Governance Kodex festgelegt und haben zum wesentlichen Inhalt die Kontrolle und Beratung des Vorstandes. Die 15 Mitglieder (drei ehemalige Vorsitzende als geborene Mitglieder, zwei kirchliche Dekane - München und Weilheim, zwei Personalvertreterinnen und acht Ehrenamtliche – von den Vereinsmitgliedern gewählt) bringen ganz unterschiedliche Erfahrungen und Wissen aus ihrem privaten und beruflichen Umfeld mit ein. Diese Vielfalt ist als ausgesprochen positiv zu bewerten und sehe ich auch als notwendig für die vielfältigen Themenstellungen des Aufsichtsrates an.
Im Hinblick auf die große Verantwortung, die wir alle tragen, ist mir besonders wichtig, dass ein solches Ehrenamt mit Professionalität und hohem Engagement ausgeübt wird.

Was liegt Ihnen bei der Arbeit in Herzogsägmühle besonders am Herzen?

Peter Gleue: Mein Beitrag als Aufsichtsrat ist sicherlich nur ein kleinerer Teil des Ganzen,  die wesentliche Arbeit wird von den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern vor Ort geleistet, die sich den täglichen Aufgaben und Herausforderungen in der Betreuung und Versorgung der ihnen anvertrauten Menschen stellen. Da ich mich im Aufsichtsrat vorrangig für das Thema der Finanzen verantwortlich fühle, liegt mein erstes Interesse darin, dass dieser Bereich weiterhin gut aufgestellt ist.

Wo sehen Sie die IMM und Herzogsägmühle in 30 Jahren?

Peter Gleue: Ich wage keine exakte Voraussage für einen längeren Zeitraum als fünf bis zehn Jahre. Dennoch habe ich die Vision, dass die Herzogsägmühle auf lange Sicht nicht nur Bestand haben wird, sondern gehe davon aus, dass der Bedarf für eine Einrichtung wie Herzogsägmühle eher noch wachsen wird. Die Grundlagen dafür werden weitestgehend durch die Weiterführung der guten Arbeit der Mitarbeiter und Führungskräfte gelegt. Dieses beinhaltet vorrangig einen schonenden Umgang mit den Ressourcen (Umwelt und Finanzen) und das Bemühen um eine ausgeprägte Mitarbeiterzufriedenheit, die wiederum auf eine hohe Kunden- und Klientenzufriedenheit sowie eine (notwendige) gute Reputation in der Region Einfluss haben.

Aus Öffnet internen Link im aktuellen FensterHerzogsägmühle aktuell / Ausgabe 4/2010